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Die Sächsischen Quarkkäulchen sind ein süßes Gebäck, das aus einem Quarkteig besteht und in der Pfanne zubereitet wird.
Quarkkäulchen (auch Quarkkeulchen geschrieben) sind eine beliebte Süßspeise in Sachsen. Sie wird meist als Nachspeise gegessen, für Kinder aber auch als Hauptgericht angeboten. Der Name der Sächsischen Quarkkäulchen leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort Kaule (Kugel) ab. Die Quarkkäulchen auf sächsische Art zubereitet erhalten ihren besonderen Geschmack durch die geriebenen Pellkartoffeln, je mehr, desto lockerer wird der Teig. Er besteht neben den mehlig kochenden Pellkartoffeln aus magerem Quark, Eiern, Mehl und Vanillezucker. Serviert werden die Sächsischen Quarkkäulchen oft mit Rosinen, Apfelmus, Pflaumenmus, Früchten oder auch Puderzucker. Die Rezepte sind sehr verschieden, es gibt auch herzhafte Varianten (z.B. mit ausgebratenen Speckwürfeln und Paprikagewürz). Im Allgemeinen bevorzugt der Sachse aber die süßen Quarkkäulchen, gerne auch kalt zum Nachmittags-Kaffee. Im Vogtland werden sie Gebackene Kließ oder Quarkkließle genannt.
Sächsische Quarkkäulchen schmecken hervorragend in einer Gaststätte oder man kauft sie vorgebacken im Lebensmitteleinzelhandel und bereitet sie zu Hause zu.
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